Die Musikrichtung Trance

Für alle Elektromusik-Fans
Die Musikrichtung Trance wird zum Genre der elektronischen Tanzmusik gezählt. Sie hat sich zu Beginn der 1990er-Jahre von den härteren Stilen wie dem Techno abgelöst und eine harmonische Form der Elektromusik geschaffen. Die Melodien entsprechen einem Tempo von 125-148 Beats per Minute und drücken die Harmonie durch langsame Akkorde im Vergleich zum schnellen Techno aus. Der Basisrhythmus wird im Vier-Viertel Takt gebildet, wobei einige ergänzende Elemente hinzukommen. Im Regelfall dominiert jedes Viertel mit einem so genannten Bass Drum, der durch Hi-Hats und Snares, auch bekannt als Handclaps, regelmäßig unterbrochen wird. Der Trance folgt einem harmonischen Ablauf und strahlt ruhige Sequenzen aus, die zum Tanzen einladen. Zur Musikproduktion des Trance werden Moll-Tonarten oder auch Quint-Oktaven genutzt.

Der Roland TB-303 bestimmt den Trance der 1990er-Jahre
Zu Beginn der Trance-Musikproduktion wurde für die besondere Darstellung der Basslinien der Synthesizer Roland TB-303 verwendet, der sich durch den Trance der frühen Jahre äußerster Beliebtheit unter den DJs erfreute. Die Harmoniefolgen des heutigen Trance werden andauernd wiederholt, was zu einer Monotonie führt, in die sich die Hörer hineinversetzen können. Das Schema der Harmonie ist sehr einfach und wird nur spärlich durch Sexten, Septime oder None erweitert. So trägt der Synthesizer die harmonische Melodie sowie die höheren Sequenzen.

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