Die Roland TB-303 und ihre Bedeutung für Trance

Hinter der Abkürzung Roland TB-303 versteckt sich ein Analogsynthesizer, der mit einem integrierten Step-Sequenzer ausgestattet ist. Das Kürzel TB steht hierbei für den englischen Begriff „Transistor Bassline“.

Zur Geschichte des Roland TB-303
Der Synthesizer TB-303 wurde 1982 vom japanischen Unternehmen Roland zur gleichen Zeit wie sein Bruder, der TR-606, auf dem Musikzubehör-Mark veröffentlicht. Entwickelt wurde das inzwischen zur Standardausstattung einer Band gehörende Gerät vom Japaner Tadao Kikumoto. Die Idee der Erfindung war es, einen Begleiter im Stil eines E-Bassisten für den Musiker auf der Bühne zu entwickeln. Die TB-303 kann mit einer passenden Verbindung via DIN-Sync-Kabel mit allen Drumsynthesizern aus der TR-Reihe verknüpft werden.

Bedeutung des TB-303 im Trance
Der amerikanische DJ Pierre alias Nathan Jones hat 1985 den Analogsynthesizer im Prinzip fast neu entdeckt, las er durch einen Zufall herausgefunden hat, dass der TB-303 aufgrund der hoch eingestellten Resonanz ein Geräusch hervorbringen kann, das einem Zwitschern oder auch Blubbern ähnelt. Mit diesem besonderen Klang hat er in Kombination mit dem TR-606 eine ganze neue Musikrichtung ins Leben gerufen: Acid Techno. Nicht zuletzt wegen dieses Ereignisses wurde der TB-303 Synthesizer immer beliebter, und das nicht nur unter Elektro-Trance DJs. Inzwischen können die erwähnten Geräusche auch an einem normalen Computer mit besonderer Software erzeugt werden, so dass ein Synthesizer wie der TB-303 nicht mehr unbedingt für die Produktion der Trance-Musik notwendig ist. Dennoch hat dieses Tasteninstrument einen hohen Stellenwert unter den Elektro-DJs, da es diese Musikrichtung geprägt hat und als noch immer beliebtes Sound-Equipment gilt.

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