Von Rock zu House ganz ohne Stilbruch

4 Millionen verkaufte Alben und über 10 Millionen verkaufte Singles gehen auf das Konto der amerikanischen Gruppe Gossip, die mit „Music for Men“ vor zwei Jahren so richtig durchstartete.Die Debüt-Single „Heavy Cross“ war nicht nur in Deutschland ein Nummer Eins-Hit, sondern auch in über 15 anderen Ländern. Nur in ihrem Heimatland, den USA, konnte die Gruppe bisher nicht so recht Fuß fassen. Zwar sind sie eingefleischten Musik-Fans ein Begriff, jedoch schaffte es keine CD der Band bisher in die offiziellen Top 100 Charts in den Vereinigten Staaten von Amerika. In Europa jedoch, haben sich Gossip innerhalb kürzester Zeit einen Namen gemacht.  An diesen Erfolg will die aus dem Indie-Rock stammende Gruppe um Front-Frau Beth Ditto natürlich anknüpfen und versucht jetzt mit dem neuen Album „A Joyful Noise“ die Fans bei Laune zu halten. Anders als auf dem ersten Album, handelt es sich hierbei nämlich um ein komplett neues Musik-Genre.

Raus aus dem Mainstream-Pop, rein ins Elektro-Gebiet

Auch Gossip haben den Trend erkannt, dem mittlerweile die meisten Künstler folgen: Elektronische Musik ist angesagter denn je. Selbst eingefleischte Rocker und RnB-Künstler finden sich mittlerweile auf Avicii-Alben, David-Guetta-Werken oder dem neuesten musikalischen Beitrag von Calvin Harris wieder. So haben sich also auch Gossip nun in diese Reihe gesellt und hoffen, ein Stückchen von diesem Kuchen abzubekommen.

„A Joyful Noise“

Die Produktionen des Machers von Kylie Minogue geben dem einst rockigen Trio einen Hauch von House und Elektro, wie man es von der Solo-EP von Beth Ditto bereits kannte, die ausgesprochen house-lastig war. Ob sich derselbe Erfolg für das neue Werk einstellen wird, wie für die Vorgänger, kann man momentan noch nicht absehen, jedoch ist sich zumindest die Stilikone und Front-Frau der Band sicher, dass sie sich mit „A Joyful Noise“ neu erfunden haben und zumindest alles erreicht haben, was sie selbst wollten.

Bild: Gossip von exquisitur, CC-BY

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